Wie sich ein erhöhter Einsatz von Altmetall auf Ihre Qualitätskontrolle auswirkt

Im Oktober 2011 hat eine neue EU-Richtlinie, die als Reaktion auf Untersuchungen der Europäischen Kommission erstellt wurde, die Metallrecyclingindustrie grundlegend verändert. Sie betrifft Altmetall und enthält spezifische Vorgaben, die festlegen, wann Schrottmetalle aus Eisen, Stahl und Aluminium nicht mehr als Abfall eingestuft und als Ausgangsmaterial für Stahlwerke, Gießereien und Aluminiumhütten verwendet werden können.

Der Einsatz von Altmetall anstelle von Rohmaterialien stellt eine Lösungsmöglichkeit für mehrere Umweltprobleme dar, darunter die Kosten und zunehmenden Probleme bei der Erzgewinnung und der Umgang mit den riesigen Mengen an Schrottmetall. Der Prozess zum Wiedereinschmelzen verbraucht weniger Energie als die Verwendung von Rohmaterialien und setzt letztlich auch weniger CO2 frei.

Im Mittelpunkt der Richtlinie steht die Gewährleistung, dass Altmetall den technischen Anforderungen der metallerzeugenden Industrie entsprechen müssen. Dazu zählt auch die Einhaltung der geltenden Rechtsvorschriften hinsichtlich gefährlicher Stoffe. End-of-waste Schrottmetall muss einen Wiederaufbereitungsprozess durchlaufen, an dessen Ende Eisen, Stahl und Aluminium stehen, die keine gefährlichen Eigenschaften mehr aufweisen und nur geringe nichtmetallische Verbindungen enthalten. Um diese Kriterien zu erfüllen, müssen Recyclinganlagen Informationen zur Qualität der wiederaufbereiteten Metalle liefern können, und sicherstellen, dass ein robustes Qualitätsmanagementsystem vorhanden ist.

 

Qualitätssystem für End-of-waste Altmetall

Schrottmetalle aus Eisen, Stahl und Aluminium müssen nach Kundenvorgaben, einer Industriespezifikation oder einer Norm sortiert werden, damit sie sich für die direkte Verwendung in Stahlwerken oder Gießereien eignen. Bei Eisen und Stahl darf die Gesamtmenge an Fremdstoffen 2 % des Gewichts nicht überschreiten. Fremdstoffe sind Nichteisenmetalle, brennbare nichtmetallische Materialien, elektrische Nichtleiter und Reststoffe (beispielsweise Staub oder Schlamm).

Für Aluminium gelten ähnliche Kriterien, aber die Gesamtmenge an Fremdstoffen darf 5 % des Gewichts nicht überschreiten.

Das Qualitätsmanagementsystem einer Recyclinganlage muss Folgendes umfassen:

  • Kontrolle der Art des Abfalls, der sich für die Wiederaufbereitung eignet und Klassifizierung als „Nicht-Abfall-Schrott“.
  • Überwachung des Wiederaufbereitungsprozesses zum Entfernen von Substanzen, z. B. bei der Verarbeitung von Altfahrzeugen
  • Überwachung der Qualität des Schrottmetalls, einschließlich Probennahme und Analyse
  • Rückmeldung von Kunden, d. h. Gießereien und Metallverarbeitungsanlagen
  • Aufzeichnung der Überwachungsergebnisse
  • Prüfung des Systems und Schulung des Personals.

Analyse von Schrottmetall mit Hilfe des OE750

Der OE750 ist ein neues, revolutionäres OES-Funkenspektrometer von Hitachi High-Tech. Mit einem hohen Leistungsniveau bezüglich Nachweisgrenzen bietet der OE750 kostengünstige Metallanalysen für Recyclinganlagen von Schrottmetall.

Beispielsweise kann der OE750 alle Spurenelemente in Eisen, Stahl und Aluminium bis zu den niedrigsten Nachweisgrenzen analysieren. So kann er Zink in Stahl bis zu einem Niveau von 1 ppm nachweisen. Bor und Blei in Gusseisen können bis zu Nachweisgrenzen von unter 10 ppm analysiert werden. Der schnelle und benutzerfreundliche OE750 ist kompakt und robust konstruiert, so dass es leicht in Ihren Metallrecyclingprozess integriert werden kann und Ihnen dabei hilft, die Anforderungen für das Ende von Abfalleigenschaft von Metallen zu erfüllen.

 

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Datum: 21 January 2020

Autor: Hitachi High-Tech Analytical Science

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