So wählen Sie das richtige RFA-Schichtdickenmessgerät für Ihren Betrieb aus

Betriebe wie Ihrer wollen sicherstellen, dass sie bei der Beschichtung und Oberflächenbehandlung keinen Abfall produzieren. Zu dick, und die mechanische Passung ist beeinträchtigt, während gleichzeitig Kosten für unnütz verbrauchtes Material anfallen. Zu dünn, und die Produkte halten die Leistungsvorgaben nicht ein, so dass Ausfallzeiten und Kosten für die Korrektur von Fehlern auf das Unternehmen zukommen.

Im schlimmsten Fall leidet der Ruf Ihres Betriebs, wenn Produkte versagen. Durch regelmäßige Prüfung Ihrer Produktion können Sie sicherstellen, dass sowohl Abfall als auch Ausfallzeiten infolge fehlerhafter Produkte oder deren Nachbearbeitung auf ein Minimum beschränkt bleiben.
Aus diesem Grund ist die Auswahl des richtigen Geräts für die Schichtdickenmessung äußerst wichtig für Ihr Geschäft. Viele Unternehmen wählen die Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA) für die Schichtdickenmessung, da sie zerstörungsfrei, schnell und unkompliziert ist. RFA-Geräte gibt es in vielen Modellen mit unterschiedlichen Bauweisen, die jeweils für bestimmte Anwendungen geeignet sind. Zwei wichtige Aspekte sollten Sie bei der Auswahl Ihres Geräts bedenken: den Typ des Detektors und die Größe der zu messenden Proben.

Der Detektortyp

Durch Auswahl des richtigen Detektors lässt sich die Messzeit verkürzen, der Prüfdurchsatz steigern und die Flexibilität erhöhen, so dass das Analysegerät so produktiv eingesetzt werden kann wie möglich.

PC- vs. SDD-Detektoren

Zur Schichtdickenbestimmung an kleinen Proben wird bei RFA-Schichtdickenmessgeräten entweder ein Proportionalzähler (PC) oder ein Silizium-Drift-Detektor (SDD) eingesetzt.

Proportionalzähler sind für viele Beschichtungsanwendungen gut geeignet, besonders wenn in der Probe nur wenige chemische Elemente vorliegen oder wenn dünne Beschichtungen auf kleinen Flächen gemessen werden sollen.

Komplexe Beschichtungsstrukturen lassen sich dagegen einfacher mit einem SDD messen, da diese ein höheres Auflösungsvermögen bieten. Des Weiteren eignen sich SDDs auch besser für sehr dünne Beschichtungen (< 0,05 µm). Darüber hinaus sollten Sie überlegen, wie viel Flexibilität Ihr Betrieb erfordert. SDDs bieten höhere Flexibilität im Hinblick auf zukünftige Anforderungen und sind unproblematisch bei Änderungen wie z. B. von Legierungsüberzügen, neuen Zwischenschichten oder des Basismaterials. Auch die Kosten sind ein wichtiger Gesichtspunkt: SDDs sind teurer in der Anschaffung, führen jedoch langfristig zu Einsparungen.

Bildnachweis: F.M. Callahan 

Bildnachweis: F.M. Callahan 

Die gemessenen Proben

Welches Analysegerät für Ihre Anwendung geeignet ist, richtet sich auch danach, welche Proben sie auf welche Art messen wollen.

Ganz offensichtlich muss bei der Auswahl des Analysegeräts die Probengröße berücksichtigt werden. Darüber hinaus sollten Sie darauf achten, ob das Analysegerät, das Sie kaufen möchten, auch zukunftsfähig ist. Ein Schichtdickenmessgerät mit den richtigen Funktionen kann die Produktivität bei der Probenmessung erhöhen und an Änderungen der zu beschichtenden Teile und der belieferten Märkte angepasst werden. Dies verlängert die Nutzungsdauer des RFA-Geräts und gibt Ihnen mehr Möglichkeiten, sich neue Geschäftsfelder zu erschließen.

Die Form Ihrer Proben hat großen Einfluss auf die Auswahl des anzuschaffenden Analysegeräts. Lange, dünne Proben lassen sich besser mit geschlitzten Kammern messen, da sie durch die Öffnung zwischen Tisch und Tür geführt werden können. Bei Verwendung einer geschlitzten Kammer können Sie die Probe verschieben, ohne das Messgerät ständig zu öffnen und zu schließen werden. Eine geschlossene Kammer dagegen verringert das Risiko, dass die Probe während der Messung angestoßen wird, was zu ungenauen Ergebnissen führen würde. Sperrige Proben mit komplexer Geometrie lassen sich am besten in einer geschlossenen Kammer messen.

RFA-Analysegeräte mit einer größeren Kammer bieten weitere zeitsparende Eigenschaften. Beispielsweise kann in größeren Kammern mit doppelten Kameraperspektiven gearbeitet werden, sodass sich die Probe leichter aus verschiedenen Richtungen untersuchen lässt oder der Abstand von der Probe schnell verändert werden kann, um Teile unterschiedlicher Höhe zu messen. Für einige Betriebe ist die automatische Positionierung von Proben für den Arbeitsablauf besonders wichtig: Der Benutzer gewinnt Zeit für andere Aufgaben, während das RFA-Gerät die Messungen durchführt. Für andere ist die manuelle Positionierung der Probe ausreichend.

Welche Anforderungen Sie auch an ein RFA-Analysegerät stellen – Hitachi High-Tech Analytical Science hat das richtige Gerät für Ihren Betrieb. Wählen Sie zur Messung der Schichtdicke zwischen unseren Tischgeräten X-Strata920, MAXXI 6 sowie der Serie FT und unserem Handgerät X-MET8000. Kontaktieren Sie uns heute, um weitere Informationen zu erhalten.


Unser Schichtdickenmessgeräte.

Wir bieten eine Reihe von Röntgenfluoreszenzanalyse-Geräten für zahlreiche Anwendungen an.




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Datum: 27 June 2018

Autor: Matt Kreiner, Benchtop XRF Product Manager

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