Schadstoffanalyse vor Ort

Durch den weltweiten Boom in der Baubranche, der besonders in Ländern wie China, den Philippinen und Großbritannien, Einzug gehalten hat, stellt sich bei den Firmen in letzter Zeit die Frage, wie Schadstoffanalysen an Baustellen einfach durchführbar sind. 

 

Schwere Elemente sind seit Jahren kaum noch aus der Industrie, Landwirtschaft und Haushaltstechnik wegzudenken. Dies führte zu vermehrtem Aufkommen von Ansammlungen dieser Elemente in bestimmten geografischen Räumen, wie alten Industriestandorten oder Abbaugebieten.

Aufgrund ihres schädlichen Einflusses auf die Gesundheit, haben bereits viele Organisationen aus den Bereichen Gesundheitswesen und Umweltschutz Bodenprobenanalysen und Sanierungsprogramme durchgesetzt, um bestehende Belastungen einzudämmen und weiteren Belastungen vorzubeugen. So hat z.B. die Umweltschutzbehörde (EPA) in den USA einen Leitfaden zur Analyse von Bodenproben veröffentlicht, der zur Auswertung und Ausarbeitung der Prüfungsebenen dienen soll ( Environmental Protection Agency (EPA) has put in place Soil Screening Guidance (SCG)). 

Der Einsatz eines RFA Handanalysegeräts zur Untersuchung von Bodenproben hilft Bauherren dabei, beträchtliche Kosten einzusparen, da so die Anzahl von Proben, die sonst zu einem externen Labor eingeschickt würden, erheblich reduziert wird: Sanierungsbedürftige Gebiete können in kürzester Zeit identifiziert werden. Dank der Bestimmung der elementaren Zusammensetzung von Bodenproben tragen sowohl qualitative als auch semi-qualitative Daten dazu bei, schnellere Entscheidungen hinsichtlich zukünftiger Vorgehensweise zur Probenanalyse zu treffen, damit eine vollständige Auswertung der Bodenqualität erfolgen kann. Außerdem sind sie hilfreich bei der Überwachung der Sanierungsbemühungen.

Christelle Petiot, Produktmanagerin, erläutert Vorteile, Einschränkungen und gibt Tipps wie mit dem RFA-Handanalysegerät bei Bodenprobenuntersuchungen gute Ergebnisse erzielt werden können.

Warum lohnt sich die Investition in die neuesten RFA Handanalysegeräte?

  1. Sie sind schnell. Jüngste Fortschritte in der Analysetechnologie zeigen, dass die Testzeit der Geräte erheblich reduziert werden konnte. Mit einer deutlich höheren Testdichte werden fundiertere Entscheidungen getroffen, während die beschleunigte Auswertung von Analysen kostbare Zeit spart. Das wochenlange Warten auf Laborresultate gehört ab sofort der Vergangenheit an. 
  2. Tragbar und voll einsatzfähig bei schwierigen Umgebungs- und Wetterverhältnissen. Die kompakten Leichtgewichte aus der RFA-Handgeräte-Reihe, wie z.B. X-MET8000, haben die Einstufung IP64 erhalten (staub- und spritzwassergeschützt) und den MIL-STD-810G Militärstandard-Test für Robustheit bestanden. 
  3. ‘Zielen und messen’ lautet die simple Methode. Weder Chemikalien noch Reagenzien sind erforderlich, während das Gerät für Sie arbeitet und Sie es dabei mit Ihren Arbeitshandschuhen in den Händen halten können. Spielend leicht in der Anwendung, sind keine bzw. sehr einfache Probenvorbereitungen nötig. 

Was Sie beachten sollten

  1. Wie detailliert sollten die Ergebnisse für Sie sein? Es wird nicht die Grenztiefe erreicht, wie es bei Techniken wie ICP-OES, ICP-MS oder Flammen-AAS der Fall ist, daher sollte beachtet werden, dass Handgeräte-RFA die Analyse im Labor nicht vollständig ersetzen kann. 
  2. Wie weit reicht die Elementbandbreite, die Sie untersuchen möchten? Ein Handanalysegerät weist für sehr leichte Elemente wie Li und Be nicht die erforderliche Empfindlichkeit auf. Die übliche Bandbreite der Elemente reicht von Mg zu U, abhängig von Ihrer Anwendung.

Meine Tipps für gute Ergebnisse

Je mehr Aufwand bei der Vorbehandlung von Bodenproben desto besser die Ergebnisse:

  • Entfernen Sie Schmutzablagerungen, Steine und plätten Sie die zu untersuchende Fläche mit einem nicht-metallischen Gegenstand, um die Oberfläche zu glätten.
  • Entziehen Sie den Proben so viel Feuchtigkeit wie möglich. Hierzu eignet sich Saugpapier und/oder die Lufttrocknung in einem gut belüfteten Raum, sofern erforderlich. Beträgt die Feuchtigkeit mehr als 10 %, könnte es zu einer Verminderung der Wertegenauigkeit kommen. Wenn die Proben noch 15-25 % Feuchtigkeit enthalten, stimmen die Werte zwischen 70 % und 80 % mit den in einem Labor ermittelten Ergebnissen überein.
  • Sieben und/oder schleifen Sie die Probe so lange, bis feine Partikel übrigbleiben und das Pulver in ein Probentütchen oder eine Messtasse umgefüllt werden kann.
  • Untersuchen Sie in regelmäßigen Abständen eine Blankoprobe (z.B. SiO2 in einer Messtasse) auf Verunreinigungen; wechseln Sie das Analysefenster, sofern erforderlich.
  • Untersuchen Sie parallel dazu eine bereits analysierte Bodenprobe in regelmäßigen Abständen, um die Genauigkeit und Stabilität der Ergebnisse sicherzustellen.

 

Erfahren Sie mehr über die X-MET8000 Serie


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Datum: 20 September 2017

Autor: Christelle Petiot, Produktmanager

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